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FACHLICH FUNDIERTE SEITE ZU HALLOWEEN NICHT NUR IM RHEINLAND
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Aus der Blogosphäre

Luther-Blog
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24.06: Reformation und Demokratisierung

Martin Luther und Philipp Melanchthon als Schrittmacher der Demokratie? Werner Zager erklärt, warum die "Sternstunde protestantischer Freiheit", als sich Martin Luther vor dem Reichstag zu Worms weigerte, seine Schriften zu widerrufen, der demokratischen Idee den Weg bereitet hat. Inhalt:
1. Die Freiheit des Glaubens
2. Protestantisches Bildungsverständnis
    Ganzer Aufsatz als PDF-Datei: mehr Bei Martin Luther und Philipp Melanchthon demokratisierende Tendenzen festmachen zu wollen, wird gewiss zunächst befremden. Man braucht sich nur die ablehnende Haltung der beiden Wittenberger Reformatoren gegenüber den "Zwölf Artikeln" der Bauern wie überhaupt deren Positionierung im Bauernkrieg zu vergegenwärtigen. Anders sieht es freilich aus, wenn wir die reformatorische Zielsetzung menschlichen Lebens uns vor Augen führen. Melanchthon zufolge ist das gesamte Leben auf "Frömmigkeit und Bildung" auszurichten. Im Sinne Luthers müsste man wohl eher von Glauben als von Frömmigkeit reden. Freilich hat hier auch der Begriff der Frömmigkeit seine Berechtigung, kann doch als Zielsetzung menschlichen Lebens Glaube nicht als punktuelles Geschehen verstanden werden. Glaube muss vielmehr täglich gelebt und bewährt werden.   1. Die Freiheit des Glaubens   Glaube als Gewissenssache Entscheidend ist nun, dass Glaube nicht verordnet oder einfach übergestülpt werden kann. Glaube ist Sache des Einzelnen, ist Gewissenssache. Ob oder wie beziehungsweise was einer glaubt, das gilt von anderen respektiert zu werden.
Um mit Melanchthon zu sprechen: "Es ist keinem Menschen, weder Vater noch Mutter noch irgendeiner geistlichen oder weltlichen Obrigkeit, nicht dem Papst zu Rom noch dem Kaiser noch dem König, irgendeinem Menschen in seinem Glauben und in seinem Gewissen Gewalt anzutun" (Birnstein, 2010). So darf es als eine Sternstunde der Reformation betrachtet werden, als Luther am 18. April 1521 auf dem Reichstag zu Worms unter Berufung auf sein Gewissen es ablehnte, seine Schriften zu widerrufen: "Wenn ich nicht durch Zeugnisse der Schrift oder klare Vernunftgründe [ratione evidente] überwunden werde - denn ich glaube weder dem Papst noch den Konzilien allein, sintemal es am Tage ist, dass sie öfter geirrt und sich selbst widersprochen haben - so bin ich durch die Stellen der Heiligen Schrift, die ich angeführt habe, überwunden in meinem Gewissen und gefangen in dem Worte Gottes. Daher kann ich und will ich nichts widerrufen, weil wider das Gewissen etwas zu tun weder sicher noch heilsam ist." Deutsch fügte er noch hinzu: "Gott helfe mir, Amen!" (Loewenich, 1982). Sternstunde protestantischer Freiheit Es war eine Sternstunde protestantischer Freiheit, als sich Martin Luther vor dem Reichstag zu Worms im Jahre 1521 weigerte, seine Schriften zu widerrufen, solange er nicht durch Zeugnisse der Schrift oder klare Vernunftgründe überwunden würde. Damit hatte Luther in Frage gestellt, dass irgendeinem einzelnen Menschen oder einer kirchlichen Instanz hinsichtlich des Glaubens eine letzte und in bestimmten Fällen zugleich unfehlbare Autorität zukomme. Und mit dieser Infragestellung löste er eine für die Kirchengeschichte des Abendlandes einzigartige Bewegung aus. Martin Luther bestritt schlicht, dass menschliche Autoritäten verbindliche Glaubensinhalte für alle Christen festlegen und vorschreiben dürfen. Alle kirchliche Lehre sollte sich vielmehr allein an der Bibel ausrichten. Bibel als alleinige Autorität Natürlich war sich auch Luther bereits dessen bewusst, dass die Bibel nicht ein in sich stimmiges, widerspruchsfreies Buch ist. Er erkannte sehr wohl, dass die einzelnen Schriften der Bibel auch unterschiedliche, teils entgegengesetzte Botschaften beinhalten. Dennoch erklärte Luther die Bibel zu der alleinigen Autorität, mit deren Hilfe man Gottes Wort hören, erkennen und weitergeben könne. Dadurch wurde dem einzelnen Christen eine große Freiheit eröffnet: Er sollte die Bibel selbst lesen dürfen, und zwar in seiner eigenen Sprache, genauso sollte er Gottesdienste feiern und Lieder singen dürfen, deren Sprache und Inhalt er verstehen konnte, und er sollte glauben dürfen, was er mit seinem eigenen Gewissen vereinbaren konnte. Prüfen und überzeugen in Dialog und Diskussion Zugleich gab Luther mit seinem Bekenntnis auf dem Reichstag zu Worms zu erkennen, dass seine Haltung nicht irreversibel sei. Für aus der Bibel geschöpfte Gründe oder Argumente der Vernunft zeigte er sich offen, diese zu prüfen und sich gegebenenfalls auch überzeugen zu lassen. Damit ist ein Wesensmerkmal einer jeden demokratischen Ordnung erreicht: Keiner sollte seine eigene Meinung absolut setzen und als unhinterfragbar ausgeben. Vielmehr entspricht es der demokratischen Idee, sich einer offenen Diskussion zu stellen, in der das Für und Wider unterschiedlicher Optionen untereinander ausgetauscht und abgewogen wird.
Zwar ist auch in der Demokratie nicht gewährleistet, dass sich stets die am besten begründete Position durchsetzt, da die Mehrheit entscheidet. Aber derjenige, der überstimmt worden ist und daher die Mehrheitsentscheidung zu achten hat, darf weiterhin für seine Überzeugung eintreten.   2. Protestantisches Bildungsverständnis   Bildung als Anschluss an vorherige Generationen ... Was die zweite Zielsetzung menschlichen Lebens nach reformatorischer Auffassung - die Bildung - betrifft, so maß Melanchthon ihr einen hohen Stellenwert für das menschliche Verhalten bei. Soll sich dieses nicht lediglich von unmittelbaren Eindrücken und Eingebungen leiten lassen, kommt es darauf an, sich mit dem auseinanderzusetzen, was Menschen vor uns dachten und lehrten, für bedeutend und wegweisend hielten, welche Hoffnungen und Erwartungen sie bestimmten. Dass es hier zunächst mühsamer Aneignungsprozesse bedarf, dies ist heute nicht anders als zu Zeiten der Reformation. Jedoch geht es dabei nicht um bloßes Kopieren und Nach-Sprechen. Das wäre noch keine Bildung - weder in humanistischem noch in demokratischem Sinne. Vorgegebenes sich anzueignen, schließt mit ein, dieses zu durchdenken. Und auf einer solchen Basis ist es möglich, selbst weiter zu denken, das heißt eigenständig zu denken und folglich auch dementsprechend zu reden und zu handeln. ... unter Nutzung des eigenen Urteilsvermögens: "Sapere aude!" Wie wichtig dies Melanchthon war, zeigt sich daran, dass er seine programmatische Wittenberger Antrittsvorlesung mit dem Horaz-Wort beschloss: "Sapere aude!" Habe den Mut, dich deines Verstandes zu bedienen (vgl. Fink 2000)! Hieran konnte die Aufklärung nahtlos anknüpfen. Es war kein Geringerer als Immanuel Kant, der 1784 eben dieses Zitat des lateinischen Dichters an den Anfang seiner "Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?" stellte (vgl. Brandt 1999). Mut zum eigenen Denken heute besonders aktuell Der von Reformation und Aufklärung eingeforderte Mut zum eigenen Denken hat an Aktualität nichts eingebüßt. Er ist meines Erachtens in unserem heutigen demokratischen Staat besonders aktuell - in einer Zeit, in der sich Menschen immer mehr aus der politischen Verantwortung in ihre private Nische zurückziehen, in der die etablierten Parteien häufig die Bereitschaft zu einem offenen Dialog über kontroverse Fragen vermissen lassen, sei es in den eigenen Reihen (so wird auf den einzelnen Abgeordneten häufig ein "Fraktionszwang" ausgeübt, während er laut Grundgesetz, Art. 38 "als Vertreter des ganzen Volkes an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur seinem Gewissen unterworfen" sein soll), sei es bei der Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in politische Entscheidungsprozesse.
Die Demokratie wird da gelebt, wo die Mündigkeit des Einzelnen nicht untergraben, sondern anerkannt und zur Geltung gebracht wird. Dialog zwischen Volksvertretern und Volk nötig Das demokratische Prinzip wird verfehlt, wo an die Stelle eines wirklichen Dialogs zwischen Bürgern und Politikern ein Monolog der gewählten Volksvertreter tritt, die in leuchtenden Farben sowohl ihre bisherigen Erfolge preisen als auch ihre politischen Lösungskonzepte vorstellen, ohne echtes Interesse an den Bedürfnissen, Erfahrungen, Einsichten und Ideen der Bürger. Ein Dialog setzt vielmehr die Bereitschaft auf beiden Seiten voraus, eigene Positionen und Sichtweisen hinterfragen zu lassen, selbst zu hinterfragen und gegebenenfalls auch zu verändern. Bürgerinnen und Bürger müssen spüren, dass von Seiten der Abgeordneten ihre Meinung ernst genommen wird. Gemeinschaft der Lernenden Das eigene Denken zu fördern, ist die vornehmste Aufgabe von Schule und Universität in einer Demokratie, welche sich - um mit Melanchthon zu sprechen - als "Gemeinschaft der Lernenden" (Schwab 1997) verstehen. Treffend formulierte der Praeceptor Germaniae, der Lehrer Deutschlands, in seiner "Rede über das Lob des schulischen Lebens" von 1536: "Zwei Werke sind besser und göttlicher als alles, das dem menschlichen Wesen zugehört: die Wahrheit und die Gerechtigkeit. Beide zu erforschen und zu entfalten, ist den Schulen anvertraut" (Schmidt 1989).   Werner Zager, geboren 1959, Dr. theol., ist außerplanmäßiger Professor für Neues Testament am Fachbereich Evangelische Theologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und Leiter der Evangelischen Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau. In seiner Freizeit widmet sich der ausgebildete Organist gerne der Musik. Weiterlesen Ganzer Aufsatz als PDF-Datei: mehr Vertiefung protestantischen Freiheitsverständnisses - Literaturhinweis
Das Buch "Martin Luther und die Freiheit", Darmstadt 2010 (Hrsg. Werner Zager - mehr), dokumentiert die Vorträge der Wormser Tagung "Martin Luther und der Freiheitsgedanke" vom 19. bis 21. Juni 2009.
Es möchte zum einen dazu beitragen, Luthers Freiheitsverständnis in seinen biographischen, theologie- und geistesgeschichtlichen Bezügen herauszuarbeiten. Thematisiert werden hier Luthers Auftreten vor dem Reichstag zu Worms, die Kontroverse zwischen Luther und Erasmus um die Willensfreiheit sowie die Spannung zwischen theologischer Innovation und konservativem Beharren bei Luther und Philipp Melanchthon.
Zum anderen wird die Wirkungsgeschichte von Luthers Freiheitsverständnis in den Blick genommen und danach gefragt, welche Bedeutung der von Luther vertretenen christlichen Freiheit für uns heute zukommt - sei es für den einzelnen Christen oder für die Kirche insgesamt. Weiterhin wird die Freiheitsthematik religionsphilosophisch beleuchtet - sei es dass Luthers Bedeutung für den Deutschen Idealismus herausgestellt wird, oder sei es dass Luthers Religionsbegriff für den interreligiösen Dialog fruchtbar gemacht wird.
Dem Tagungsort Rechnung tragend, wird der Leser/die Leserin schließlich auf eine Suche nach Luthers Spuren in Worms mitgenommen. Außerdem:
- Werner Zager, Bildung - eine Aufgabe der Kirche? Überlegungen zum Bildungsverständnis in evangelischer Perspektive, in: Deutsches Pfarrerblatt, 104. Jg., H. 6 (Juni 2004), S. 316-319
Online lesen: mehr
- Werner Zager (Hg.), Liberales Christentum. Perspektiven für das 21. Jahrhundert, Neukirchener Verlag: Neukirchen-Vluyn 2009, S. 179-188. Verlagsinformation: mehr Demokratisierung der Bildung und evangelischer Bildungsbegriff
Peter Steinacker über demokratische Bildung in Antike und Reformation und den evangelischen Beitrag zur Bildung  - mehr "Dummheit regiert, wenn Bildung krepiert!"
Barbara Pühl über Martin Luthers Schrift "An die Ratsherren aller Stände deutschen Landes, dass sie christliche Schulen aufrichten und halten sollen" (1524) - mehr Luther-Blog, 24.06.2010
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Link: http://www.evangelisch.de:80/themen/blogs/luther-blog/2010/06/24/reformation-...

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09.06: Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut

Aufruf zum bundesweiten Bildungsstreik: "Heißer Sommer reloaded" - "Das System gemeinsam zum Tanzen bringen - im ganzen Land und überall", heißt es im Juni 2010 erneut. Im November letzten Jahres waren bundesweit in über hundert Städten Hundertausende von Menschen auf die Straße gegangen, um gegen das bestehende Bildungssystem zu protestieren. Der 9. Juni wurde sicher auch als Aktionstag gewählt, weil am 10. Juni der neue Bildungsgipfel stattfindet. Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft sich mit den Ministerpräsidenten der Länder. Es geht es unter anderem um das von Bund und Ländern im Jahr 2008 vereinbarte Ziel, die Investitionen in Bildung und Forschung bis 2015 auf zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu steigern. Inzwischen hat sich die Kassenlage allerdings deutlich verschlechtert Beispielhaft an dem Streik am 9. Juni in Nürnberg werden hier die Forderungen der Streikenden und Fotos von der Demonstration vorgestellt. Aktionsbündnis: Aufruf zum bundesweiten Bildungsstreik 2010 "Im Juni", so der Aufruf auf der Aktionsseite "Bundesweiter Bildungsstreik", "rufen wir zu einer gemeinsamen Aktionszeit und für den 9. Juni bundesweit zu dezentralen Demonstrationen auf. Wir hoffen darüber hinaus auf gemeinsame koordinierte Aktionen weltweit. ... Ein grundlegendes Ziel des Bildungsstreiks ist es, eine Diskussion über Sinn und Zweck des Bildungssystems in der Gesellschaft anzuregen. Möglichkeiten einer emanzipatorischen Bildungs- und Gesellschaftspolitk sollen aufgezeigt und durchgesetzt werden: Bildungseinrichtungen sollten vorrangig Menschen dazu befähigen, die sie umgebenden Strukturen zu verstehen, zu kritisieren und zu verändern." Die Forderungen der Streikenden "Selbstbestimmtes Lernen und Leben statt starrem Zeitrahmen, Leistungsdruck und Konkurrenzdruck freier Bildungszugang für alle Menschen, Lehrmittelfreiheit und Abschaffung von sämtlichen Bildungsgebühren wie Studiengebühren, Ausbildungsgebühren und Kita-Gebühren öffentliche Finanzierung des Bildungssystems ohne Einflussnahme der Wirtschaft unter anderem auf Lehrinhalte, Studienstrukturen und Stellenvergabe und radikale Demokratisierung und Stärkung der Mit- und Selbstverwaltung in allen Bildungseinrichtungen. Ein ganz anderes Lernen und Leben ist möglich – und nötiger denn je!" www.bildungsstreik.net/ Fotos von der Demostration in Nürnberg Hier einige Fotos von der Demonstration in Nürnberg am 09. Juni, die zur Mittagszeit am Hallplatz in Nürnberg startete und durch die Innenstadt führte. Auf dem Weg zum Hallplatz - auf der rechten Seite im Hintergrund sind die Demonstranten erkennbar. Polizeieinheiten standen bereit. Eine größere Gruppen von Polizisten führte die Demonstration an, eine weitere Gruppe bildete den Schluss.   Letzte Vorbereitungen vor dem Start   Fertig zum Aufbruch! Beteiligt haben sich ganz überwiegend Jugendliche.
Darunter auch eine Gruppe von Siebtklässern eines Nürnberger Gymnasiums: "Meine Mutter findet das richtig!" Auf der Nürnberger Seite des Aktionsbündnis gibt es Tipps für Entschuldigungen: "Soll man eine Entschuldigung in der Schule abgeben? Oder lieber nicht? Was für Strafen kann es für 'gefälschte Entschuldigungen' geben? Wir haben hier ein paar Möglichkeiten zusammengestellt" - mehr   "Bildung für alle, und zwar umsonst!"   Auf dem Weg zum Nürnberger Hauptmarkt: "Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut!"   Vom 09. - 10. Juni bleibt ein Camp auf dem Hallplatz aufgebaut mit Programm und Workshops: mehr
Am 10. Juni findet um 17.30 Uhr eine Abenddemonstration statt für Eltern, LehrerInnen und andere, die sich solidarisch zeigen wollen. Weiterlesen
"Dummheit regiert, wenn Bildung krepiert!"
Barbara Pühl über Martin Luthers Schrift "An die Ratsherren aller Stände deutschen Landes, dass sie christliche Schulen aufrichten und halten sollen" (1524) - mehr "Das dreigliedrige Schulsystem - Was aus Humboldts revolutionären Plänen wurde"
Brigitte Schumann mit einem kleinen Geschichtskurs - mehr Jürgen Frank: "Bildungsgerechtigkeit: Jesus und die Kinder"
"Wer die Bildungsbedürfnisse der Kinder im Prioritätenstreit absichert, sichert auch seine eigene Zukunft - oder sichert sie eben nicht. ... Wer an den Kindern spart, wird in Zukunft verarmen."
Skript zum Vortrag von Dr. Jürgen Frank: PDF-Datei - mehr Luther-Blog, 09.06.2010
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Link: http://www.evangelisch.de:80/themen/blogs/luther-blog/2010/06/09/wir-sind-hie...

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03.06: Aktion: 800 Lutherzwerge auf dem Marktplatz in Wittenberg

Der Wittenberger Marktplatz kommt derzeit ohne die Denkmäler für Luther und Melanchthon daher. Diese wurden im April für eine Restaurierung abgebaut. Vom 14. August bis zum 11. September werden stattdessen 800 bunte, ein Meter hohe "Lutherzwerge" aufgestellt, geschaffen vom Nürnberger Künstler Ottmar Hörl. Wer möchte, kann sich für 250 Euro einen unsignierten Lutherzwerg nach Hause schicken lassen. Signiert kostet das Standbild das Doppelte. "Die Multiplizierung schafft eine Präsenz, die ihm und der Auslegung seiner Lehre gerecht wird. Sie steht als Anregung und soll zu einer ganz persönlichen und undogmatischen Auseinandersetzung führen", sagt Ottmar Hörl in seinem Konzept (mehr).
Die Aktion ist nicht umumstritten. Kritisch äußert sich besonders der Theologe und Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer. rpi-Blog: 800 Lutherzwerge auf dem Marktplatz in Wittenberg
Lesetipps: Video des RBB mit Simulation des Projekts, Infoseite von Ottmar Hörl,
kritische Stellungnahme von Friedrich Schorlemmer - mehr Luther-Blog, 03.06.2010
Profil und Kontakt - mehr Autotax:  Luther Blog

Link: http://www.evangelisch.de:80/themen/blogs/luther-blog/2010/06/03/aktion-800-l...

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03.06: EKD-Synode 2010: Thema Bildungsgerechtigkeit

"'Niemand darf verloren gehen!' - Zur Bedeutung der Bildungs- und Teilhabegerechtigkeit." So lautet das Schwerpunktthema der EKD-Synode 2010 vom 7.-10. November in Hannover. Informationen, Lesetipps und viele Anregungen finden Sie im rpi-Wiki. Wie alle Wikiseiten ist auch diese Sammlung erweiterbar! rpi-Wiki: Bildungsgerechtigkeit
Lesetipps zum Thema der EKD-Synode 2010 - mehr
  Luther-Blog, 03.06.2010
Profil und Kontakt - mehr Autotax:  Luther Blog

Link: http://www.evangelisch.de:80/themen/blogs/luther-blog/2010/06/03/ekd-synode-2...

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