(Quelle: http://www.weltreligionen-und-mystik.de
oder:
http://rpi-virtuell.net/home/mystik
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[Aspiraciones de vida eterna] Vivo sin vivir en mí, Y de tal manera espero, Que muero porque no muero. Vivo ya fuera de mí, Después que muero de amor; Porque vivo en el Señor, Que me quiso para sí: Cuando el corazón le di, Puso en él este letrero, Que muero porque no muero. Esta divina prisón Del amor con que yo vivo, Ha hecho a Dios mi cautivo, Y libre mi corazón; Y causa en mi tal pasión Ver a Dios mi prisonero Que muero porque no muero. ¡Ay, qué larga es esta vida! ¡Qué duros estos destierros! Esta cárcel, estos hierros En que el alma está metida! Sólo esperar la salida Me causa dolor tan fiero, Que muero porque no muero. ¡Ay, qué vida tan amarga Do no se goza el Señor! Porque si es dulce el amor, No lo es la esperanza larga: Quíteme Dios esta carga, Más pesada que el acero, Que muero porque no muero. Sólo con la confianza, Vivo de que he de morir, Porque muriendo el vivir, me asegura mi esperanza: Muerte do el vivir se alcanza, No te tardes, que te espero, Que muero porque no muero. Mira que el amor es fuerte; Vida no me seas molesta, Mira que sólo te resta, Para ganarte, perderte; Venga ya la dulce muerte, El morir venga ligero, Que muero porque no muero. Aquella vida de arriba, Que es la vida verdadera, Hasta que esta vida muera, No se goza estando viva: Muerte, no me seas esquiva, Vivo muriendo primero, Que muero porque no muero. Vida, ¿qué puedo yo darle A mi Dios, que vive en mí, Si no es el perderte a tí, Para merecer ganarte? Quiero muriendo alcanzarte, Pues tanto a mi amado quiero, Que muero porque no muero. |
[Das
ewige Leben] Ich
lebe ohne in mir zu leben, so bin
ich der Hoffnung, dass
ich sterbe, weil ich nicht sterbe. Schon
lange leb ich außer mir solange
ich an Liebe sterbe, denn
ich lebe im Herrn, der mich
zu sich mitnahm. Als
ich Ihm mein Herz gab, hat Er
hineingeschrieben, dass
ich sterbe, weil ich nicht sterbe. Das
göttliche Verlies der
Liebe, mit der ich lebe, hat
Gott zu meinem Gefangnen gemacht, mein
Herz aber befreit; welche
Leidenschaft mich befallt, sehe
ich meinen Gott gefangen, dass
ich sterbe, weil ich nicht sterbe. Ach,
das Leben ist lang! Wie
hart die Verbannung! Der
Kerker, die Ketten, in
denen die Seele gefangen! Das
Warten auf die Flucht weckt
einen scharfen Schmerz, dass
ich sterbe, weil ich nicht sterbe. Ach,
wie bitter das Leben ist, wenn
man Gott nicht genießt! Ist
die Liebe auch süß, langes
Warten ist es nicht. Befrei
mich Gott von dieser Last, die
schwerer wiegt als Eisen, dass
ich sterbe, weil ich nicht sterbe. Leben
kann ich in der Hoffnung, dass
ich sterben werde, das
Leben sterbend leben, gibt
meiner Hoffnung Halt. Den
Tod aus dem Leben begreifen. So
komm doch, ich erwarte dich, dass
ich sterbe, weil ich nicht sterbe. Sieh,
die Liebe ist stark, Leben,
sei keine Last, verlieren
musst du dich, um
dich zu retten. Komm
süßer Tod, das
Sterben mache leicht, dass
ich sterbe, weil ich nicht sterbe. Das
Leben dort oben, das
wahrhaftige Leben, solange
dies Leben stirbt, kann
man sich daran nicht freuen. Sei
freundlich zu mir, Tod. erst
wenn ich sterbe, lebe ich, dass
ich sterbe, weil ich nicht sterbe. Leben,
was kann ich ihm geben, meinem
Gott, der in mir lebt, wenn
nicht dich zu verlieren, um
dich wieder zu erlangen? Im
Sterben will ich Dich umfangen, so sehr
begehre ich meinen Geliebten, dass
ich sterbe, weil ich nicht sterbe. |
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Urheberrecht
der Übersetzungen: ©
Sabine Mugil |