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oder: http://rpi-virtuell.net/home/mystik )

 

Teresa von Avila: Lieder und Gedichte

 

 

[Ansiosa de verte]

 

 

 

[Ansiosa de verte]

 

¡Cuan triste es, Dios mío,

La vida sin tí!

Ansiosa de verte

Deseo morir.

 

Carrera muy larga

Es la de este suelo,

Morada penosa,

Muy duro destierro.

¡Oh dueño adorado!

Sácame de aqui.

Ansiosa de verte

Deseo morir.

 

Lúgubre es la vida.

Amarga en extremo;

Que no vive el alma

Que está de tí lejos.

O dulce bien mío,

Que soy infeliz!

Ansiosa de verte

Deseo morir.

 

O muerte benigna,

Socorre mis penas!

Tus golpes son dulces,

Que el alma libertan.

¡Qué dicha, oh, mi amado

Estar junto a Tí!

Ansiosa de verte

Deseo morir.

 

El amor mundano

Apega a esta vida;

El amor divino

Por la otra suspira.

Sin tí, Dios eterno,

¿Quién puede vivir?

Ansiosa de verte

Deseo morir.

 

La vida terrena

Es continuo duelo;

Vida verdadera

La hay sólo en el cielo.

Permite, Dios mío,

Que viva yo allí.

Ansiosa de verte

Deseo morir.

 

¿Quién es el que teme

La muerte del cuerpo,

Si con ella logra

Un placer inmenso?

¡Oh! sí, el de amarte.

Ansiosa de verte

Deseo morir.

 

Mi alma afligida

Gime y desfallece.

¡Ay! ¿Quién de su amado

Puede estar ausente?

Acabe ya, acabe,

Aqueste sufrir.

Ansiosa de verte

Deseo morir.

 

El barbo cogido

En doloso anzuelo

Encuentra en la muerte

El fin del tormento.

¡Ay! también yo sufro,

Bien mío, sin tí.

Y ansiosa de verte

deseo morir.

 

En vano mi alma

Te busca, oh mi dueño;

Tú siempre invisible

No alivias su anhelo.

¡Ay! esto la inflama

Hasta prorumpir:

Ansiosa de verte

Deseo morir.

 

¡Ay! cuándo te dignas

Entrar en mi pecho,

Dios mío, al instante

El perderte temo.

Tal pena me aflige,

Y me hace decir

Ansiosa de verte

Deseo morir.

 

Haz, Señor, que acabe

Tan larga agonía;

Socorre a tu sierva

Que por tí suspira.

Rompe aquestos hierros

Y sea feliz.

Ansiosa de verte

Deseo morir.

 

Mas no dueño amado,

Que es justo padezca;

Que espíe mis yerros

Mis culpas inmensas.

¡Ay! Logren mis lágrimas

Te dignes oir

Que ansiosa de verte

Deseo morir.

 

[Sterben möchte ich]

 

Mein Gott, wie traurig ist

ein Leben ohne Dich!

Sterben möchte ich,

vor Sehnsucht Dich zu sehen

 

 

Ein langer Weg führt uns

durch unser Leben,

das Dasein ist voll Mühe,

und die Trennung schwer.

So nimm mich zu Dir mit,

geliebter Meister.

Sterben möchte ich,

vor Sehnsucht Dich zu sehen.

 

Unendlich herb und

dunkel ist das Leben,

wie soll die Seele leben,

fern von Dir,

Unglücklich bin ich,

Du mein höchstes Gut.

Sterben möchte ich,

vor Sehnsucht Dich zu sehen.

 

Komm guter Tod

und stille meinen Schmerz!

Wie gut tun deine Schläge,

die das Herz befreien.

Welch Glück, Geliebter,

ganz bei Dir zu sein!

Sterben möchte ich,

vor Sehnsucht Dich zu sehen.

 

Irdische Liebe,

wie sie hängt an diesem Leben,

nach dem anderen sehnt sich

die göttliche Liebe,

wer vermag, mein Gott,

ohne Dich zu leben?

Sterben möchte ich,

vor Sehnsucht Dich zu sehen.

 

Kann man den Tod noch fürchten,

wenn er endlos Freude bringt?

Die Freude, Dich zu lieben.

Sterben möchte ich,

vor Sehnsucht Dich zu sehen.

 

Mein Herz ist so schwer,

es seufzt und taumelt.

Ach, wer kann fern

vom Geliebten leben?

Lass meine Schmerzen enden.

Sterben möchte ich,

vor Sehnsucht Dich zu sehen.

 

Die Barbe am Haken

voller List gefangen,

erlebt im Tod

das Ende ihrer Pein.

Mein höchstes Gut,

wie sehr ich leide, ohne Dich!

Sterben möchte ich

vor Sehnsucht Dich zu sehen.

 

Umsonst sucht

meine Seele Dich, mein Meister,

denn du bist unsichtbar

und linderst ihre Qualen nicht.

Ach, wie sie brennt

und sich nach dir verzehrt.

Sterben möchte ich

vor Sehnsucht Dich zu sehen.

 

Wann wirst du Dich entschließen

mein Gott, in mein Herz zu treten,

die Furcht, Dich zu verlieren,

lässt mich nicht mehr los,

und der Gedanke quält mich,

dass ich sage:

Sterben möchte ich

vor Sehnsucht Dich zu sehen.

 

O Herr, lass enden

meine großen Qualen,

hilf deiner Dienerin,

die nach Dir bangt,

und brich die Ketten auf

zu ihrem Glück.

Sterben möchte ich

vor Sehnsucht Dich zu sehen.

 

Dennoch ist es gerecht,

geliebter Meister, dass ich leide,

für meine Fehler büße,

meine grenzenlose Schuld.

Ach, mögen meine Tränen

Dich erreichen.

Sterben möchte ich

vor Sehnsucht Dich zu sehen.

 

 

 

 

Urheberrecht der Übersetzungen:

ã Sabine Mugil

 

 

 

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