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Teresa von Avila: Lieder und Gedichte

 

 

[A una profesión]

 

 

 

[A una profesión]

 

Oh, dichosa tal zagala

Que hoy se ha dado a un tal Zagal,

Que reina y ha de reinar.

 

Venturosa fué su suerte

Pues mereció tal esposo:

Ya yo. Gil, estoy medroso,

No la osaré más mirar,

Pues ha tomado marido

Que reina y ha de reinar.

 

Pregúntale qué le ha dado,

Para que lleve a su aldea;

El corazón le ha entregado

Muy de buena voluntad:

Me fe poco le ha pagado

Que es muy hermoso el Zagal,

Y reina y ha de reinar.

 

Si más tuviera más diera;

- ¿Por qué le avisas, carillo?

Tomemos el cobanillo,

Sirva nos deja sacar,

Pues ha tomado marido,

Que reina y ha de reinar.

 

Pues vemos lo que dio ella,

¿Que la ha de dar el Zagal?

Con su sangre la ha comprado;

Oh qué precioso caudal,

Y dichosa tal zagala

Que contenta a este Zagal.

 

Mucho la debía de amar,

Pues le dio tan gran tesoro;

¿No ves que se lo da todo

Hasta el vestir y calzar?

Mira que es ya su marido

Y reina y ha de reinar.

 

Bien será que la tomemos,

Para este nuestro rebaño,

Y que la regocijemos Para ganar su amistad,

Pues ha tomado marido

Que sin fin ha de reinar.

[Profess]

 

Wie glücklich die Hirtin,

die sich heute mit diesem Hirten verband,

der herrscht und ohne Ende herrschen wird.

 

Welch günstiges Los,

diesen Bräutigam zu erlangen.

Fast fürchte ich mich, weißt du,

wage kaum, sie anzusehen,

denn sie hat den zum Mann genommen,

der herrscht und ohne Ende herrschen wird.

 

Frag sie, was sie ihm gab,

dass er sie zu sich mitnahm,

ihr Herz hat sie ihm geschenkt,

aus freiem Willen.

Glaub mir, es war keine große Gabe,

so schön ist der Hirte,

der herrscht und ohne Ende herrschen wird.

 

Hätte sie mehr gehabt,

sie hätte es gegeben.

- Warum der Tadel, mein Lieber?

geben wir den Rest in den Korb,

denn sie hat den zum Mann genommen,

der herrscht und ohne Ende herrschen wird.

 

Und sehen wir, was er ihr gab,

was kann ihr nur der Hirte geben?

Mit seinem Blut hat er sie freigekauft,
welch kostbare Morgengabe,

wie glücklich die Hirtin,

die diesem Hirten genügt!

 

Wie sehr muss er sie lieben,

gab er ihr diesen Schatz,

siehst du, alles gab er ihr,

selbst Kleidung und Schuhe,

denn er ist langst ihr Mann,

der herrscht und ohne Ende herrschen wird.

 

Wir werden sie aufnehmen

in diese unsere Herde,

und werden sie unterhalten,

um ihre Freundschaft zu gewinnen,

denn sie hat den zum Mann genommen,

der herrscht und ohne Ende herrschen wird.

 

 

 

Urheberrecht der Übersetzungen:

ã Sabine Mugil

 

 

 

 

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