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Download für Reiseleitungen: |
Manchmal
ist es erforderlich, sich auf eine Situation vorzubereiten, die hoffentlich
nie eintritt. Krisenmanagement
Was passiert, wenn auf
Freizeiten (auch im Ausland) eine Gruppe einen Unfall hat? Die Kommunikation
am Unglücksort dürfte schwierig zu kontrollieren sein: Jugendliche haben in
der Regel ein Handy und streuen bereitwillig die eigenen Erlebnisse.
Andererseits sind die Fragen „Wann kommt Hilfe?“, bzw. „Wo werden die
Reiseteilnehmer hingebracht?“ vom Heimatort aus nicht zu beantworten. Darum
brauchen kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Reisen durchführen,
ein verlässliches System, das sie am Unglücksort unterstützt und die Hilfe am
Heimatort sichert. Das
geschieht im ersten Schritt durch gesicherte Informationen. Kommunikation in Krisensituationen
erfordert Gleichzeitiges:
Modell für den Kirchenkreis
Das nachfolgende Krisenmodell hat die Pfarrkonferenz
des Kirchenkreises Gelnhausen am 25. Januar 2006 in Bieber gemeinsam mit den JugendarbeiterInnen erkundet und beschlossen: Vorzubereitenden Informationen Vor Antritt
einer Freizeit sind im Dekanat der ausgefüllte Datenbogen und die Teilnehmerliste zu hinterlegen. Im Unglücksfall wird das Dekanat
informiert Die im
Krisenfall unter Leitung des Dekans zu bildende Gruppe sollte bestehen aus dem Mitarbeiter
für Öffentlichkeitsarbeit (Informationsbeauftragte/r bzw. dem
Medienbeauftragten im Sprengel), aus einem Telefondienst (Sekretärin),
der Notfallseelsorge und weiteren
(nach fachlichen Gesichtspunkten gesuchten) Assistenzen (Reisegruppe Jugendlicher
erfordert Jugendarbeiter usw.). Das Dekanat sichert die
Informationen In
Falle einer solchen Krise sind Informationen nötig über
Es sollte eine zusätzliche Telefonleitung errichtet
werden (neue oder private Handynummer) für den Kontakt zwischen der
(verbliebenen) Reiseleitung und dem Dekanat. (Sofern die Reiseleitung nicht
mehr intakt ist, ist ein Kontakt zur dortigen Polizeidienststelle
herzustellen und sofort eine
Entscheidung über die Entsendung weiterer Aufsichtspersonen zu treffen. Angehörigenbetreuung Hilfreich
erweisen sich die Notfallseelsorger/innen, die für Angehörige in wenigen
Stunden eine Anlaufstelle in der
Kirchengemeinde des Wohnortes einrichten könnten. - Eine Entscheidung über die Fortsetzung
der Reise oder Rückkehr ist erst nach dem gemeinsamen Gespräch mit den
Angehörigen zu entscheiden. Pressekontakt Die Presse ist nach Absprache mit dem
Pressesprecher der Landeskirche ausschließlich durch den Dekan oder die dafür
beauftrage Person zu informieren. Die Informationen sind zu bündeln. |
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eid, gelnhausen
15. März 2006 |